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Auf einen Blick

Die Wahl hängt an drei Fragen: Welche Altersgruppe soll das Gerät erreichen, wie viel Platz steht zur Verfügung, und wie oft wird auf- und abgebaut? Wer das vorher klärt, trifft die Entscheidung in zehn Minuten.

Wenn eine Einrichtung zum ersten Mal über ein größeres Spielgerät nachdenkt, fällt der Blick meist zuerst auf die Hüpfburg. Sie ist der Klassiker und zieht Kinder zuverlässig an. Aber sie ist nicht für jede Situation die beste Wahl — und einige Einrichtungen entscheiden sich bewusst dagegen, weil es sie in der Nachbarschaft schon mehrfach gibt.

Hüpfburg: für die Kleinen, sofort verstanden

Aufbauzeit etwa zehn Minuten, eine Person reicht dafür aus. Sie erreicht Kinder ab dem sicheren Laufen bis etwa zwölf oder vierzehn Jahre. Danach lässt das Interesse nach. Es gibt sie in verschiedenen Motiven, unter anderem als Feuerwehr- oder Krankenwagen-Variante, was für die jeweilige Organisation zusätzlich sichtbar macht, wer dahintersteht.

Ihr größter Vorteil ist zugleich ihre Grenze: Sie funktioniert nur für Kinder. Bei einem Vereinsfest mit gemischtem Publikum bleibt die Hälfte der Gäste außen vor.

Menschenkicker: das Gerät, das alle mitnimmt

Ein aufblasbares Spielfeld von rund zwölf mal fünfeinhalb Metern, bis zu zwölf Mitspielende, die sich an Stangen festhalten wie die Figuren im Tischkicker. Aufbau in etwa zehn Minuten mit zwei Personen. Der Reiz liegt darin, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen spielen können — und dass es von außen genauso unterhaltsam ist wie von innen.

Einrichtungen, in deren Umfeld schon mehrere Hüpfburgen unterwegs sind, wählen häufig bewusst dieses Gerät, weil es sich abhebt.

Bubble Kicker: zwei Geräte in einem

Dieselbe Grundfläche wie der Menschenkicker, aber mit herausnehmbaren Stangen: Mit Stangen ist es ein Menschenkicker, ohne Stangen und mit aufblasbaren Bällen um den Oberkörper wird daraus eine Bubble-Ball-Arena. Für Einrichtungen, die ein Gerät für möglichst viele Anlässe suchen, ist das die vielseitigste Variante.

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Aufblasbare Geräte brauchen ein Dauergebläse und damit einen Stromanschluss in Reichweite. Das ist bei der Standortwahl der erste Punkt auf der Liste.

Soccer Arena: das feste Spielfeld

Ein Bandensystem aus Aluminium und Hartschaumplatten, achtzehn mal zehn Meter, für acht bis zehn Spielende. Aufbau in zwanzig bis dreißig Minuten, ohne Schraubverbindungen. Die Banden werden ins Spiel einbezogen, was das Spiel schneller macht als auf dem normalen Platz. Für Sportvereine ist es zusätzlich eine Entlastung: Trainingsgruppen können darauf spielen, ohne den Rasen zu beanspruchen.

Wenn der Platz knapp ist

Für Schulhöfe und kleinere Flächen gibt es ein Mini-Fußballfeld von etwa sieben mal vier Metern, das eine Person werkzeuglos aufbaut. Wer mehrere Sportarten abdecken will, findet in einem Multisport-Set eine Alternative: Tischkicker, Tischtennis, Volleyball, Basketball und weitere Angebote in einem Anhänger, der von Verein zu Verein wandern kann.

Wie Sie entscheiden

  1. Wen wollen Sie erreichen? Nur Kinder oder alle Altersgruppen?
  2. Wie groß ist die Fläche, die dauerhaft zur Verfügung steht — und ist Strom in der Nähe?
  3. Wie oft wird auf- und abgebaut, und wie viele Personen stehen dafür bereit?
  4. Soll das Gerät auch verliehen werden? Dann zählt, was in Ihrer Umgebung noch fehlt.

Nächste Schritte

Sie wissen ungefähr, in welche Richtung es gehen soll? Schildern Sie uns Ihre Situation über das Kontaktformular. Wir sagen Ihnen, was sich in Ihrer Region realistisch umsetzen lässt.

Häufige Fragen

Was braucht am wenigsten Platz?

Ein Mini-Fußballfeld mit etwa sieben mal vier Metern passt auf die meisten Schulhöfe. Die großen Arenen brauchen deutlich mehr, bis zu achtzehn mal zehn Meter.

Für welches Alter eignen sich die Geräte?

Hüpfburgen für Kinder bis etwa zwölf bis vierzehn Jahre. Menschenkicker, Bubble Kicker und Soccer Arena funktionieren generationsübergreifend, auch für Erwachsene.

Wie lange dauert der Aufbau?

Zwischen zehn Minuten bei einer Hüpfburg und etwa dreißig Minuten bei den größeren Arenen. Die Bandensysteme kommen ohne Schraubverbindungen aus.